Forschung

Ökonomisch und ökologisch sinnvoll: Unser Energie- und Mobilitätskonzept

Photovoltaikanlagen, eine intelligente Wärmeversorgung, Energieeffizienzhäuser und eine vorbereitete Ladeinfrastruktur für E-Ladesäulen auf den Parkflächen – das sind die Bestandteile unseres Energie- und Mobilitätskonzepts für alle neuen Wohnquartiere.

Jetzt schon an morgen denken

Wir sind uns unserer Verantwortung als Bauträger bewusst — darum setzen wir von Beginn an auf ein Konzept, dass effizient ist und Ressourcen schont. Das impliziert auch den Blick in Richtung Zukunft. Wir möchten den ökologischen Fußabdruck bei der Schaffung von Wohnraum für die kommenden Generationen gering halten. Und deswegen haben wir unser Energiekonzept weiter optimiert: Wir reduzieren den Energiebedarf so weit wie möglich und decken Verbräuche mit zertifiziertem Grünstrom und Biomethan. So gelingt uns eine zu 100 % regenerative Energieversorgung.

Dezentrale Versorgung mit der Technikzentrale

Unsere Wohnquartiere weisen eine intelligente Gesamtarchitektur und ein umfassendes Versorgungskonzept auf. Jeder Wohnpark ist mit einer gemeinschaftlichen Technikzentrale ausgestattet. In ihr befinden sich alle benötigten technischen Geräte, um die Häuser im Quartier mit Strom und Wärme zu versorgen. Betrieben wird diese von professionellen Dienstleistern, auch Contractoren genannt.

Stromversorgung

Die Basis des Energiekonzepts sind die Photovoltaikanlagen, die auf den Häusern installiert sind. Der damit produzierte Strom betreibt die Wärmepumpen in der Technikzentrale. Stromüberschüsse stehen als Haushaltsstrom und für die E-Mobilität im Quartier zur Verfügung. Wird zusätzlicher Strom benötigt, wird zertifizierter „Grünstrom“ aus dem Netz bezogen.

Warmwasser und Wärme

Für die Warmwasser- und Wärmeversorgung verbauen wir Luft-Wasser-Wärmepumpen. Diese sind eine standardisierbare Versorgungslösung, die bundesweit einsetzbar ist. Die Wärmepumpen haben außerdem den Vorteil, dass sie geringere CO₂-Emissionen als fossile Energieträger verursachen. Mit 80 % stellen sie den Großteil der Trinkwarmwasser- und Heizwärme bereit. Für die Nutzung von Umweltwärme befinden sich Außeneinheiten auf der Technikzentrale. Die Inneneinheiten erzeugen das erforderliche Temperaturniveau.

Ist der Verbrauch zeitweise besonders hoch, garantiert ein Gas-Brennwert-Kessel die Versorgung. Dieser wird mit Biomethan aus dem Erdgasnetz versorgt. Dabei handelt es sich um Nahwärme. Bei Geschosswohnungsbauten kann alternativ auch eine Abluft- und Spitzenlastwärmepumpe eingesetzt werden.

In allen Häusern befinden sich sogenannte Hybridstationen. Diese dienen der Wärmeübergabe und der bedarfsgerechten Warmwasserbereitung. Das Niedertemperatur-Nahwärme-Netz stellt eine Warmwassertemperatur von etwa 37 °C sicher. Um auch höhere Temperaturen erreichen zu können, verbauen wir zusätzlich einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer in jedem Haus. Dieser kann mittels einer Fernbedienung zu- oder auch gänzlich abgeschaltet werden. Somit fördern wir zusätzlich einen bewussteren Umgang mit Energie.

Das Energieeffizienzhaus

Damit die erzeugte Wärme auch in den Häusern bleibt, erfüllen all unsere Neubauten den Effizienzhaus-Standard “KfW 55 Erneuerbare Energien“. Um diesen Standard gewährleisten zu können, setzen wir auf eine Dämmung mit einer Stärke von 20 cm. Alle Fenster und Haustüren werden zudem mit Dreifachverglasung verbaut, wodurch wir den Wärmeverlust auf ein Minimum reduzieren. So schaffen wir es, dass unsere Häuser der Energieeffizienzklasse „A“ entsprechen.

Um das Klima weiter zu entlasten, bepflanzen wir die Flachdächer der Technikzentralen, Garagen und Abfallsammelplätze. Die eingesetzten Pflanzen filtern verschmutze Luft, produzieren Sauerstoff und absorbieren die Sonneneinstrahlung. Als Zwischenspeicher für Regenwasser entlasten die begrünten Dächer zusätzlich die Abwassersysteme und Kläranlagen.

Auch in Zukunft mobil sein

Wird ein neuer PKW oder Roller gekauft, entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Elektrofahrzeug. Diesen umweltbewussten Trend unterstützen wir. Deswegen bereiten wir nahezu alle PKW-Stellplätze mit der nötigen Ladeinfrastruktur vor. Die erforderliche Strom- und Netzwerkverkabelung liegt also bereit, damit auch zu einem später Zeitpunkt Ladesäulen errichtet werden können. Auf Wunsch kann dies durch den Contractor erfolgen. Die Ladesäulen werden dann mit dem vor Ort produzierten Strom von der PV-Anlage versorgt. Wenn zusätzlicher Strom bezogen werden muss, ist dieser aus 100 % zertifiziertem Ökostrom.