23.07.2010

ZIA: Immobilienwirtschaft sucht Dialog mit neuer Landesregierung

Dr. Daniel Arnold, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Reihenhaus AG und neuer Regionalbeauftragter des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss für Nordrhein-Westfalen fordert, dass die „Politik der Einladung“ auch für die Immobilienwirtschaft angewendet wird.

Dr. Daniel Arnold, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Reihenhaus AG und neuer Regionalbeauftragter des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss für Nordrhein-Westfalen fordert, dass  die „Politik der Einladung“ auch für die Immobilienwirtschaft angewendet wird. „Die Immobilienwirtschaft ist gerade in unserem Bundesland eine tragende Säule der Volkswirtschaft. Dieses Bewusstsein möchte der ZIA in der Politik weiter stärken.“ Die Stimmung bei den Unternehmen sei nach dem Regierungswechsel erwartungsfroh. Das im Koalitionsvertrag angestrebte Prinzip, mit einer neuen Umweltwirtschaftsstrategie ökologische Verantwortung mit ökonomischer Vernunft zu verbinden, befürworte der ZIA.

 

Hinsichtlich der vagen Forderungen im Koalitionsvertrag zur energetischen Gebäudesanierung seien viele Unternehmen in Sorge. Die Landesregierung sieht allein in diesem Bereich Potenzial für zehntausende überwiegend mittelständische Arbeitsplätze. Arnold warnt vor falschen Schlüssen. „Wenn avisierte ökologische Verbesserungen nicht mehr in einem sinnvollen Verhältnis zu den ökonomischen Anreizen für die Immobilienwirtschaft und investierende Unternehmen sowie Privatpersonen stehen, kann das zum Gegenteil führen. Nachhaltigkeit darf für den Immobiliensektor kein politisches Lippenbekenntnis sein, sie braucht fundierte politische Förderung“, sagt Arnold.

 

Die derzeitige politische Entwicklung im Land und die geäußerten Bestrebungen verschiedener Kommunen zur Erhöhung der Grundsteuer sehe er mit Sorge. Die im Koalitionsvertrag ausgesprochene Einladung an alle politischen Kräfte im Parlament, die Öffentlichkeit und die Menschen im Lande begrüßt Arnold ausdrücklich und freut sich auf einen regen Dialog. “Fast jeder zehnte Beschäftigte in NRW ist in der Bau- und Immobilienwirtschaft tätig. Sie hat einen tragenden Anteil an der Bruttowertschöpfung. Wir stehen der Politik als Vertreter unserer Unternehmen gerne zur Verfügung”, so Arnold.

 

Als Regionalbeauftragter ist Arnold persönlicher Ansprechpartner für die Mitglieder des ZIA in Nordrhein-Westfalen. Der ZIA benennt Regionalbeauftragte für alle wirtschaftlich wichtigen deutschen Regionen.

 

Kontakt:

ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Klaus-Peter Hesse

Wallstraße 16

10179 Berlin

Tel.: 030/20 21 585 0

Fax: 030/20 21 585 29

Mobil: 0160/90418748

E-Mail: klaus-peter.hesse@zia-deutschland.de

Internet: www.zia-deutschland.de

Der ZIA

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat sich zum Ziel gesetzt, der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfältigkeit eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung zu geben, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmerverband verleiht er seinen Mitgliedern, die zu den bedeutendsten Unternehmen ihrer Branche gehören, eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

 

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