Stadtrat Axel Weiss-Thiel (links) und Achim Behn (rechts) lassen sich den Nistkasten-Bau zeigen.

15.10.2010

Wir forsten auf. Wir spielen mit.: Kinder bauen Natur-Beobachtungsstationen

Sie bohren Löcher und schrauben Holzteile aneinander. Kinder und Jugendliche aus Hanaus Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten fertigen im Umweltzentrum Kinzigaue Nistkästen für Vögel. Diese „Herbstferien-Aktion“ geht auf eine gemeinsame Initiative der Rathaus-Abteilung Umwelt und Integration, der Nachbarschaftshauses Lamboy-Tümpelgarten und des Lamboyparks zurück.

Sie bohren Löcher und schrauben Holzteile aneinander. Kinder und Jugendliche aus Hanaus Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten fertigen im Umweltzentrum Kinzigaue Nistkästen für Vögel. Diese „Herbstferien-Aktion“ geht auf eine gemeinsame Initiative der Rathaus-Abteilung Umwelt und Integration, der Nachbarschaftshauses Lamboy-Tümpelgarten und des Lamboyparks zurück. Die Deutsche Reihenhaus AG, die auf dem Gelände der ehemaligen  Bereitschaftspolizei Wohnhäuser baut, unterstützt das Projekt finanziell im Rahmen einer eigenen gemeinnützigen ökologischen und sozialen Initiative.

 

Daher fand Achim Behn, Leiter der Unternehmenskommunikation, den Weg ins Umweltzentrum und ließ sich gemeinsam mit Hanaus Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel und Gabriele Schaar- von Römer, Leiterin der Abteilung Umwelt und Integration, den Nistkästen-Bau zeigen. Die Nistkästen bringen  die Kinder und Jugendlichen an geeigneten Stellen im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten an. Daraus sollen Vogel-Beobachtungsstationen entstehen, zu denen später noch selbst gefertigte Vogel-Futterhäuschen hinzukommen.

 

Damit die Kinder und Jugendlichen wissen, welche Vögel sie durch eigens gestellte Ferngläser beobachten, gibt ihnen Martin Schroth von der städtischen Naturschutzbehörde bei einer Führung einen Einblick. Die dabei entdeckten Vögel sollen sie m Rahmen des mehrwöchigen Projekts mit Speckstein nachbilden.

 

„Auf diese Weise arbeiten wir im doppelten Sinne nachhaltig“, findet Schaar-von Römer. Denn das gelte in pädagogischer Hinsicht genauso wie in ökologischer. Von gepflanzten Bäumen als Ausgleich für die Flächenversiegelung mit Häusern hätten die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil relativ wenig. Selbst dazu beizutragen Lebensräume für Vögel zu sichern, das locke den Nachwuchs hingegen immer wieder zu den Natur-Beobachtungsstationen. Diese sollen die Kinder und Jugendlichen schließlich auch pflegen lernen.

 

Zu den Beobachtungsstationen gehört auch eine Benjeshecke, die im Lamboypark am dortigen Spielplatz gepflanzt werden soll. Zudem helfen die Kinder und Jugendlichen, auf der Spielfläche im Umweltzentrum ein  Labyrinth aufzumalen, das anschließend allen im Stadtteil zum Spielen zur Verfügung steht.

 

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