06.11.2014

Wiesbaden: Einweihung Mathildenhof in Kostheim

Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke und Grünflächendezernent Dr. Oliver Franz hatten am Donnerstag, 6. November, zur Einweihung des Mathildenhofes in Kostheim eingeladen. Zu den anwesenden Gästen gehörten neben den planungsbeteiligten Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, des Ortsbeirates, der Ortsverwaltung und der Deutschen Reihenhaus AG als Förderer vor allem zahlreiche Kinder und Lehrkräfte der Carlo-Mierendorff-Schule.

„Das vom Ortsbeirat und Stadtplanungsamt initiierte Stadtumbauprojekt Mathildenhof im verdichteten Ortskern von Kostheim verbessert die grüne Infrastruktur und bietet zudem einen attraktiven Ort als Angebot für das soziokulturelle Leben des Stadtteils“, betonten die Dezernenten.

Auf beiden des vorhandenen Weges wurden Grünflächen geschaffen, die Menschen aller Altersgruppen zum Verweilen und Spielen einladen. Vor der Kulisse des alten Gemäuers verleihen die Fassadenbegrünung und die Bepflanzung mit blühenden Gehölzen dem Mathildenhof zusätzlichen Charme. Eine kleine, künstlerisch gestaltete Balancier- und Kletterkombination bietet Kindern zwischen drei und sechs Jahren abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten. Neben dem Spielen und Verweilen bietet die freizügige Rasenfläche auch viel Platz für Kunst und Kultur. So können Skulpturen die Rasenfläche temporär bereichern oder Leinwände vor dem alten Gemäuer installiert werden. Die Bühne lädt Schulen, Vereine und Künstler zeitweise zu Veranstaltungen im Mathildenhof ein. In einem kleinen Nebenraum lassen sich mobile Ausstattungen lagern.
Festgelegte Öffnungs- und Schließzeiten sollen den Mathildenhof vor Vandalismus und die Nachbarschaft vor nicht zumutbaren Lärmbelästigungen schützen. Der Schließdienst wird durch eine professionelle Firma übernommen. Die Möglichkeiten zur Versorgung des Lagerraums und der Bühne mit Strom wurden geschaffen. Bei Veranstaltungen kann Wasser über einen Hydranten bezogen werden; Toiletten stehen im Bürgerhaus zur Verfügung.

Die Planung des Mathildenhofes basiert auf einer Idee des Stadtplanungsamts und des Ortsbeirates Kostheim. Die Realisierung der Anlage als auch die künftige Betreuung des Mathildenhofes erfolgt federführend durch das Amt für Grünflächen, Landwirtschaft und Forsten, das die Freiflächenplanung erstellte und die Bauleitung durchführte. Das Hochbauamt veranlasste zuvor die aufwendigen Abriss-, Entsorgungs- und Sicherungsarbeiten unter Begleitung von Bodengutachtern und Archäologen und wickelte die Sanierung des Lagerraumes ab. Die Nutzung des Mathildenhofes wird von der Ortsverwaltung Kostheim verwaltet.

Der Bau der Grünanlage hat rund 230.000 Euro gekostet. 138.000 Euro wurden durch Bund-Land-Fördermittel, 15.000 Euro durch die Reihenhaus AG und 77.000 Euro durch die Stadt Wiesbaden und den Ortsbeirat Kostheim zur Verfügung gestellt.

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