Das von der "Eule" geschossene Gruppenfoto mit den Siegern und allen Beteiligten.

Panorama-Außenansicht der Civetta - Wohnpark "Im Reiserfeld"

Die Professoren Pfaff und Reichrath mit den siegreichen Studenten bei der Arbeit an der Civetta.

Panorama-Innenansicht der Civetta - Haus 141 der Deutschen Reihenhaus

18.09.2009

Eule dreht durch: Kaiserslauterer Studenten sagen Danke!

Das ganze Sommersemester arbeiteten Virtual Design-Studenten der FH Kaiserslautern mit einer außergewöhnlichen Technik: Mit der „Civetta“, einer 360°-Kamera, realisierten Sie einen virtuellen Rundgang durch einen Reihenhaus-Wohnpark.

Tobias Herschel, Dominik Müller und Oliver Queck erreichten den 1. Platz, ernteten den Lohn für monatelange Arbeit: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir uns mit unserem Projekt durchgesetzt haben. Wenn man unter diesen Voraussetzungen studieren kann, wird die Arbeit fast zum Vergnügen.“ Prof. Matthias Pfaff hob die Qualität der Arbeiten hervor: „Die Studenten haben dank der Eule mit optimaler Technik gearbeitet. Kein kommerzieller Anbieter hätte diesen virtuellen Rundgang besser erstellen können.“

 

Die Virtual Design-Spezialisten nutzten die Eule – eine 360°-Kamera namens „Civetta“ (italienisch für: „Eule“) - der Weiss AG. Dieses Modell wird vielseitig eingesetzt: In der Filmindustrie beim Matte Painting und im Bereich „Image Based Lighting“ (IBL), Computer-Spezialisten nutzen sie für die Spiele-Entwicklung. Die Eule hilft bei der Unfallrekonstruktion, unterstützt Ermittler bei kriminalistischer und forensicher Dokumentation oder findet Einsatz in der Sicherheitsplanung. Präzise Abstandsmessungen, Bilder mit mehr als 100 Mega-Pixeln, vollsphärische Aufnahmen und ein Dynamikumfang von 30 Blendenstufen bieten unübertroffene Technik. In 40 Sekunden erstellt die "Civetta" eine 360° x 180°-Aufnahme.

 

Die Eule drehte im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder durch – die Studenten produzierten hunderte vollsphärische Aufnahmen und setzten daraus am Computer den virtuellen Rundgang zusammen. Darüber hinaus rekonstruierten sie den Wohnpark als 3D-Modell. Prof. Matthias Pfaff: „Die Qualität der Technik und der Lehre an der FH Kaiserslautern erleichtert den Einstieg ins reale Berufsleben. Umso besser ist es, wenn Studenten schon während des Studiums unter realen Bedingungen den Wettbewerb trainieren können, dem sie im Berufsalltag ausgesetzt sind.“

 

Den Ideenwettbewerb ausgeschrieben hat die Deutsche Reihenhaus AG. Carsten Rutz, Leiter der Projektentwicklung: „Das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir werden die hervorragenden Ideen mit nur geringen Abstrichen in unsere Medien integrieren können. Die Qualität beweist, auf welch hohem Niveau am Wissenschaftsstandort Kaiserslautern gearbeitet wird. In dieser Stadt und in unserem Unternehmen nimmt das Thema Innovation einen hohen Stellenwert ein. Insofern sind wir froh, dass sich unser Engagement für alle Seiten lohnt.“ Das Unternehmen wird das Siegerprodukt einsetzen, um Interessenten seine Wohnparks so realistisch wie möglich nahe zu bringen, ohne dass diese lange Reisen in Kauf nehmen müssen.

 

Das Unternehmen hat den Ideenwettbewerb für den Studiengang Virtual Design bereits zum vierten Mal in Folge mit einer Summe von 10.000 Euro ausgeschrieben. Carsten Rutz: „Laut Vertrag ist die Zusammenarbeit beendet. Aber nach diesem Ergebnis werden wir uns sehr genau überlegen, ob wir nicht eine Verlängerung anstreben."

 

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