13.03.2009

10.000 Besucher in 10 Wochen: Ein voller Erfolg - Fotoausstellung "In deutschen Reihenhäusern"

Wie sieht es aus, das Leben im deutschen Reihenhaus? Die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ hatte die Antwort parat. Sie gewährte zehn Wochen lang rund 10.000 Besuchern in München und Köln Einblicke hinter die Fassaden einer mit zahllosen Klischees behafteten Wohnform.

Anfang März schloss die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ im Museum
für Angewandte Kunst in Köln ihre Tore. Die erfolgreiche Bilanz: 8.500 Besucher in
sechs Wochen. Die Preview, die bereits im September 2008 im Haus der Gegenwart
in München stattfand, zog weitere 1.500 Besucher an. Das Thema „Leben im
deutschen Reihenhaus“ stieß damit auf unverhofft großes Interesse, ganz anders als
sein vermeintlich angestaubtes Klischee zunächst vermuten ließ.


Beide Veranstaltungen zeigten eine sehr persönliche Seite des deutschen
Reihenhauslebens, festgehalten von dem renommierten Portraitfotografen Albrecht
Fuchs. „50 Familien individuell zu portraitieren, das war eine besondere
Herausforderung. Die positive öffentliche Resonanz freut mich natürlich sehr“,
erklärt der Künstler. Ergänzt wurden seine privaten Einblicke durch Aufnahmen des
Architekturfotografen Marc Räder. Er setzte fünf Wohnparks in das künstliche Licht
einer Modelleisenbahn-Welt. Das Ergebnis faszinierte die Besucher in Köln und
München, so dass für Oktober eine weitere Fotoausstellung in Bochum geplant ist.


Die gesamte Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ wird von einem
gleichnamigen Bildband begleitet, der im September 2008 im Callwey-Verlag
erschienen ist. Neben einer wissenschaftlichen Einführung der beiden
Stadtsoziologen Prof. Dr. Hartmut Häußermann und Prof. Dr. Werner Sewing zeigt
der Bildband insgesamt 205 Aufnahmen von Albrecht Fuchs und Marc Räder.
Ergänzt durch persönliche Texte der Kölner Journalistin Inken Herzig.

 

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